Geh zu meinen Brüdern und sag ihnen:
Ich gehe zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott.
(Jesus an Maria von Magdala - Joh 20,17)

Maria von Magdala begegnet Jesus nach seiner Auferstehung.
Wir wissen aus der Schrift, dass er sie auffordert, ihn nicht festzuhalten.
Ostern ist Befreiung – durch die Begegnung mit Jesus.
Der Auferstandene hat Grenzen gesprengt, körperliche Grenzen, Grenzen in
Raum und Zeit. Er lebt sozusagen in einer neuen Seinsweise, die er auch für
uns bereithält. Wir stehen auf der Erde, ja, aber mit dem Blick nach oben –
auf Jesus gerichtet – wie Maria von Magdala auf dem Bild. Und er sendet
diese ja dann auch aus – mit der Botschaft, dass er lebe.
So wünsche ich uns allen, dass es uns gelingt, Ostern, das Fest der
Auferstehung unseres Herrn auch bereits als Fest unserer Auferstehung, als
Fest eines neuen Lebens zu sehen – inmitten von all dem, was unseren Blick
immer wieder „auf die Erde" ziehen möchte. Dann können wir auch unseren
Brüdern und Schwestern Zeugnis geben von der Auferstehung.
Sr. Pauline Thorer, Generaloberin
Bildnachweis:
Das Bild gehört zum Zyklus der 24 Bildtafeln vom ehemaligen Hochaltar der Dominikanerkirche in Colmar.
Martin Schongauer hat zusammen mit seinen Schülern den Altar gestaltet.
Luise von Marillac
Kongregation der Barmherzigen Schwestern
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